Dr. Vitoon sei Dank

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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Chak » Di 10. Sep 2019, 10:58

404, Link kaputt

Mein recht oberflächlicher Eindruck vom thailändischen Gesundheitssystem ist, man braucht sich da keine Sorgen über die Versorgung zu machen, solange man gut versichert oder anderweitig zahlungskräftig ist.
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Tramaico » Di 10. Sep 2019, 13:07

Chak hat geschrieben:404, Link kaputt


Aha, die Link-Adresse wurde geaendert. Anyway, google, gooogle, google... here we go:

https://www.bangkokpost.com/thailand/general/1746289/thailands-healthcare-ranked-sixth-best-in-the-world

:thumbs:
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Willywinzig » Mi 11. Sep 2019, 00:19

Chak hat geschrieben:Mein recht oberflächlicher Eindruck vom thailändischen Gesundheitssystem ist, man braucht sich da keine Sorgen über die Versorgung zu machen, solange man gut versichert oder anderweitig zahlungskräftig ist.


Dein Eindruck ist richtig. Nicht umsonst liest man bei den Thailand-Wirtschaftsfluechtlingen aus Laos, Kambodscha oder Vietnam, dass man zur Behandlung besser nach Thailand geht.
Alternativ immer ein parr Globuli dabei haben. (Das sind die Dinger, wo die Zuckermolekuele auf subatomarer Basis von den Wirkstoffmolekuelen gelernt haben was sie tun sollen)

Auch wenn jetzt in Meiningen kurz das Licht flackert, bei chronischen Erkrankungen wird das hier schnell eng. Zum Glueck muessen die Versicherer in Deutschland jedem einen Basistarif anbieten.

Meine Frau faehrt da zweigleisig. Sie hat vorsorglich schon mal die Wunschniesche in der Watmauer gekauft und mich zusaetzlich krankenversichert.
Fuer knapp 4.000 Baht/Monat gibt es Deckung bis 1,5 MBaht ab 6 Stunden stationaer. Ambulant ist nicht abgedeckt. Inkludiert ist 3.000 Baht/Tag Tagegeld um die hoeheren Raumkosten z. B. im Thai international abzudecken.

Vollversicherer sind mit zunehmendem Alter teuer und selektieren extrem.

Wir sind hier auf Samui schon fast ueberversorgt, in der Pampa muss man reisebereit sein.

Das Gesundheitsministerium bietet den Einheimischen vermehrt kostenlose Vorsorgeuntersuchungen an in die wir uns fuer kleines Geld reinkaufen koennen.
Vor kurzer Zeit z. B. Leber- und Bauchspeicheldruese MRT. Haette mich 500 Baht gekostet. Da meine voellig nutzlose Jahresuntersuchung kurz zuvor ohne Befund war habe ich mir das erpart.
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Tramaico » Mi 11. Sep 2019, 02:03

Willywinzig hat geschrieben:Haette mich 500 Baht gekostet. Da meine voellig nutzlose Jahresuntersuchung kurz zuvor ohne Befund war habe ich mir das erpart.


Kaufmaennisch gesehen sehr sinnvoll, da Du ja immer Deine Wunschni(e)sche fuer den Fall der Faelle als Joker hast. Die beste Ehefrau von allen ist schon eine Fuexin. Geschaeftsfrau eben(d). :thumbs:
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Willywinzig » So 29. Sep 2019, 23:52

https://der-farang.com/de/pages/ueber-b ... h-der-smog

Darauf stecke ich mir doch mal noch Eine an.
Wollen wir mal rechnen, Richard? Ich helfe dir auch beim mathematischen Ansatz.
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Tramaico » Mo 30. Sep 2019, 01:43

Willywinzig hat geschrieben:https://der-farang.com/de/pages/ueber-bangkok-verdichtet-sich-der-smog

Darauf stecke ich mir doch mal noch Eine an.
Wollen wir mal rechnen, Richard? Ich helfe dir auch beim mathematischen Ansatz.


Nein wir muessen nicht rechnen, Volkerli. Das haben doch andere schon getan:

http://www.babbelgosch.org/viewtopic.php?f=5&t=19&p=121757&hilit=+feinstaub#p121757

Stickstoffdioxidbelastung eines Nichtrauchers an einer vielbefahrenen Straße entspricht nach einem Jahr der eines Rauchers nach einer Woche!

Ein Rechenbeispiel soll die tatsächlichen Verhältnisse veranschaulichen: Mit einer einzigen Zigarette inhaliert ein Raucher bis zu 1000 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO²). Bei einem Zigarettenkonsum von einer Schachtel am Tag kommen rund 20.000 Mikrogramm NO² zusammen, und nach einem Monat etwa 600.000 Mikrogramm. Nach einem Jahr hat der Betroffene dann allein durch Rauchen eine Menge von 7,2 Gramm NO² angesammelt. „Würde demgegenüber ein Nichtraucher rund um die Uhr an einer vielbefahrenen Straße stehen und 50 Mikrogramm NO² pro Kubikmeter (also mehr als der Grenzwert vorgibt) einatmen, hätte er nach 24 Stunden 9 Kubikmeter Luft und somit 450 Mikrogramm NO² eingeatmet. Nach einem Jahr ergibt das 164.000 Mikrogramm NO². Diese Menge inhaliert der Raucher in diesem Beispiel bereits in acht Tagen!

https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/rauchen-ist-die-weitaus-groesste-feinstaubbelastung/

Ergo, konzentriere Dich auf das Rauchen und lasse es mit mathematischen Versuchen. :wink:
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Tramaico » Mo 30. Sep 2019, 02:28

Da schliesst sich der Kreis, obwohl da wohl eher mangelnder Verstand als mangelnde Bildung ursaechlich war, wie wir zwei beide wieder einmal herausgearbeitet haben:

Willywinzig hat geschrieben:Als ich damals so langsam aus den Sachgebieten rauswuchs hat mein Chef mich und den Chef der Personalentwicklung zum Gespraech gebeten. Dabei wurde schnell klar, dass ich wegen des fehlenden Uni Abschlusses nicht Betriebsingenieur werden kann.
Wir haben dann erarbeitet, dass andererseits nichts dagegen spricht mich mit den Augaben eines Betriebsings zu beauftragen. Kein doofer Chef, kein doofer Personaler sondern schlicht mangelnde Bildung meinerseits.
Ich mache fuer mein Versagen (c Neot, Spokie, Winzi 1-99) nicht mein Umfeld verantwortlich sondern ausschliesslich mich.


Vom Veinsten!

:biggrin: :biggrin: :biggrin:
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Willywinzig » Mo 30. Sep 2019, 03:45

Na wenigstens hast du jetzt kapiert, dass es zum Vergleich der Feinstaubbelastung eine Bezugsgroesse braucht. Reife Leistung nach so langer Zeit.
Lassen wir das Zahlenmaterial dank mangelnder Ueberpruefbarkeit mal so stehen komme ich nach 45 Jahren Rauchen ohne Schatten auf der Lunge zu dem Ergebnis, dass es mal wieder ein gewaltiger hype isr.
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Re: Dr. Vitoon sei Dank

Beitragvon Willywinzig » Mo 30. Sep 2019, 03:51

Tramaico hat geschrieben:Da schliesst sich der Kreis, obwohl da wohl eher mangelnder Verstand als mangelnde Bildung ursaechlich war, wie wir zwei beide wieder einmal herausgearbeitet haben:


Vom Veinsten!

:biggrin: :biggrin: :biggrin:


Du solltest wirklich keine Schlussfolgerungen ziehen. Da kommt nix bei raus.
Ich habe die Stelle trotz fehlenden Studiums bekommen. Nix Platzhirsche.
War uebrigens die beste Zeit. Freihes fliegen, jeden Tag was Neues. Hard- und Softwareentwicklung, Logistik, Projekte etc.
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