Der Islam gehört nicht zu Deutschland

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Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon woody » Fr 13. Apr 2018, 04:04

Was eine liberale Muslima dazu zu sagen hat:

Der Islam braucht keine Aufklärung

Eine Kolumne von Lamya Kaddor 12.04.2018, 17:50 Uhr


Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, denn ihm fehlten die Werte der Aufklärung:

Wer das behauptet, hat keine Ahnung von Geschichte.



Die Debatte über den Islam nimmt hysterische Züge an. Jüngster Tiefpunkt ist der Beitrag von Alexander Dobrindt. Der Islam gehöre nicht zu Deutschland, so der CSU-Landesgruppenchef. Sein Argument: Dem Islam fehle das, was für das Christentum die Aufklärung gewesen sei – mit all ihren positiven Rückwirkungen auf Glauben, Recht und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Das zeugt leider von völliger sachlicher Unkenntnis. Der Islam braucht keine Aufklärung und Reformation im abendländischen Sinn. Er hatte deren Errungenschaften bereits von Anbeginn an.


Ich verzeihe all jenen, die mich nun für durchgeknallt erklären oder in mir eine verkappte Islamistin sehen wollen. Denn die verzerrten Islamdebatten, die wir hierzulande seit fast 20 Jahren führen – geprägt von Einpeitschern ohne Kenntnis der islamischen Geistesgeschichte oder mit zweifelhafter persönlicher Agenda – lassen willigen Laien wenig Raum, um im öffentlichen Diskurs die tatsächlichen Wahrheiten zu erkennen.

Fakt ist: Die Entwicklungen in der islamischen Welt lassen sich nicht mit denen Mitteleuropas gleichsetzen. Die Ausgangspunkte sind gänzlich anders gelagert. Die Aufklärung ist nicht aus dem Christentum heraus entstanden, sondern im harten Ringen mit dieser Religion. Im Islam war diese Konfrontation so nicht nötig. Aussagen, wonach der Islam keine Phase der Aufklärung wie Europa gehabt und sich deshalb nicht im selben Maße weiterentwickelt habe, kommen daher nur zustande, wenn man ohne islamwissenschaftliches Hintergrundwissen durch eine sehr trübe christlich-abendländische Brille blickt.

Vernunft, Erkenntnis, Naturwissenschaft, Freiheit, Toleranz: Das waren Schlagwörter der europäischen Bewegung, die Immanuel Kant in diesem Satz auf den Punkt gebracht hat: “Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“ In diesem Sinne ist Aufklärung im Koran bereits enthalten, oder er widerspricht ihr zumindest nicht. Im Koran geht es stets darum, dass der Mensch lernen soll, mündig zu sein und sich vernünftig zu verhalten. Und so haben es auch zentrale Rechtsschulen des Islams im Laufe der Jahrhunderte wieder und wieder propagiert. Genau genommen ist die konstruktive Auseinandersetzung zwischen rationalem Denken und konservativer Gegenreaktionen seit dem 8. Jahrhundert der Antrieb islamischer Geistesgeschichte. Daran änderte auch die “Mihna“, jene Episode um das Vorgehen der mu’tazilitischen Freidenker gegen traditionalistische Gelehrte im 9. Jahrhundert, nichts.

Das Morgenland wurde für das Abendland zur Brücke von der Antike in die Moderne. Die Antike ist die Quelle unserer Aufklärung in Europa. Die Errungenschaften der Antike mussten im Zeitalter der Renaissance aber erst wiederentdeckt werden. Das besagt ja bereits der Name dieses Zeitalters. Und das ging nur dank der islamischen Welt, wo die alten Texte erhalten, übersetzt, kommentiert und weitergedacht wurden – beispielsweise durch den Philosophen Averroes.


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_83596174/kolumne-der-islam-braucht-keine-aufklaerung.html


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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Tramaico » Fr 13. Apr 2018, 04:38

Religionen sind wider der Vernunft. Egal welche. Da bedarf es unbedingt Aufklaerung:

Es gibt keinen "Weihnachtsmann", wie sehr das auch schmerzen mag, und somit kann auch niemand im Sinne eines Weihnachtsmanns handeln oder dagegen verstossen. :breit:
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon woody » Fr 13. Apr 2018, 07:10

Ich nehme mal stark an, dass du keine Ahnung davon hast, was mit der 'Aufklärung' gemeint ist.
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Willywinzig » Fr 13. Apr 2018, 07:32

So wie er ueber Pattaya denkt koenntest du recht haben. :biggrin:

Aber um mal auf den Artikel zu kommen:
Das ist natuerlich ein idealisierter Islam. Es hat frueher Staedte im nahen Osten gegeben in denen alle Religionen friedlich miteinander umgegangen sind. Entscheidend ist aber was man heute daraus macht. Wer meint der Koran oder die Bibel stuenden ueber den Gesetzen der ist in Deutschland falsch.
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon woody » Fr 13. Apr 2018, 07:44

Willywinzig hat geschrieben:..... Wer meint der Koran oder die Bibel stuenden ueber den Gesetzen der ist in Deutschland falsch.


Willst du jetzt den Neot machen? Sollte man alle ausweisen die sich zu dem oben geschriebenen bekennen?

Bei der Bibel bist du doch nur von der Maus gerutscht, wie das beim Störchlein öfters mal passiert, gelle :biggrin: :biggrin: :biggrin:
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Tramaico » Fr 13. Apr 2018, 08:23

woody hat geschrieben:Ich nehme mal stark an, dass du keine Ahnung davon hast, was mit der 'Aufklärung' gemeint ist.


Der Begriff Aufklärung, auch für das „Aufklären“ von beliebigen Sachverhalten und über beliebige Sachverhalte verwendet, bezeichnet die um das Jahr 1700 einsetzende Entwicklung, durch rationales Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen zu überwinden. Es galt Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Aufkl%C3%A4rung

Demnach muessten Religionen "out" sein. Ganz speziell in Industriestaaten. :think:
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Yogi » Fr 13. Apr 2018, 08:43

Lamya Kaddor, ist das nicht die Tusse, die sich noch als Lehrerin aktiv um Nachwuchs für den IS gekümmert hatte?
Dabei soll sie bei ihren Schutzbefohlenen recht erfolgreich gewesen sein.
(oder verwechsele ich die mit jemandem?)
Dafür muss man Doktor sein.
,,Die dümmsten Metzger wählen ihre Schlächter selber,,
Was ein Arschloch.
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Willywinzig » Fr 13. Apr 2018, 08:59

woody hat geschrieben:
Willst du jetzt den Neot machen? Sollte man alle ausweisen die sich zu dem oben geschriebenen bekennen?

Bei der Bibel bist du doch nur von der Maus gerutscht, wie das beim Störchlein öfters mal passiert, gelle :biggrin: :biggrin: :biggrin:



Wo schrieb ich was von ausweisen.

Nein, nicht affglitscht. Leider haelt der Staat sich beim Christentum nicht an seine eigenen Regeln.
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Tramaico » Fr 13. Apr 2018, 09:55

Weil er kein laizistischer Staat ist sondern nach wie vor an das Amen in der Kirche glaubt?

Technisch sehr fortgeschritten, aber sonst geht der letzte geistige Fortschritt auf das Jahr 1517 zurueck. :breit:
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Re: Der Islam gehört nicht zu Deutschland

Beitragvon Tramaico » Fr 13. Apr 2018, 10:05

Willywinzig hat geschrieben:So wie er ueber Pattaya denkt koenntest du recht haben. :biggrin:




Deitschland gehoert zu Fuckaya, wie auch zu spanischen Inseln. :breit:
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