Bei den Unbedarften

Unsere Kernkompetenz: Was geht in der Vorenwelt?

Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Tramaico » So 18. Nov 2018, 04:49

Willywinzig hat geschrieben:Intelligenz ist aktuell das Mittel der Wahl in der Evolution.


Yep, Mother Nature is indeed a smart ass of a bitch. Stay tuned, man/womankind. Have ya noticed, she has already started playin' games everywhere. Step by step.

Frisco will fall. More to come.

Anyway, as you said. Who's gonna give a friggin' hoot? God ain't able to help. No need for prayers. Roaches for president. :breit:
Wenn der Hund beisst bellt er nicht.
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Tramaico » So 18. Nov 2018, 05:16

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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Hualan » So 18. Nov 2018, 08:11

Tramaico hat geschrieben:[...]
Nur Unbedarfte behaupten, dass ein Menschenleben das Kostbarste auf diesem Planeten sei. [...]

Mit welcher Berechtigung maßen sich "Bedarfte" an, Gegenteiliges zu behaupten?

Wie alles im hiesigen Dasein ist die Antwort auf die Frage des "Kostbarsten" lediglich eine Frage der, ich nenne es mal: persönlichen Wertschätzung.

Würde sich eine Gefahren-Situation ergeben, in der es für mich hieße: "Mein Hund oder meine Kinder...", gäbe es danach einen leeren Hundekorb.
Hieße es jedoch: "Mein Hund oder Richard H. aus B", kann ich nur sagen: "Nett, dich gekannt zu haben :biggrin: ".
Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können...
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Tramaico » So 18. Nov 2018, 08:30

Hualan hat geschrieben:"Nett, dich gekannt zu haben :biggrin: ".


Das schreibst Du doch nur, weil wir uns noch nie persoenlich begegnet sind. Also, wie kannst Du das dann wissen, Agnostiker?

Ach ja, Menschen gibt es im absoluten Ueberfluss. Tendenz stetig steigend:

https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung

Und, nun ja, Ueberfluessiges hat nun mal keinen tatsaechlichen Wert, woll? Da kann auch Deine persoenliche Wahrnehmung nichts daran aendern.

Wer behauptet denn nun eigentlich, dass Menschen angeblich "Wuerde" haetten? Ausschliesslich Menschen. Sonst wohl keiner. :breit:
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Tramaico » So 18. Nov 2018, 08:42

Hualan hat geschrieben:Würde sich eine Gefahren-Situation ergeben, in der es für mich hieße: "Mein Hund oder meine Kinder...", gäbe es danach einen leeren Hundekorb.


Weil Du zwischenzeitlich zu alt geworden bist fuer eine erneute Reproduktion? Oder zu phlegmatisch? :think:
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Cindy » So 18. Nov 2018, 09:27

Tramaico ist mit seiner abgöttischen Hunde-Liebe und grausamen Menschenverachtung durchaus kein Einzelfall. Auch der Führer liebte Blondi mehr als die meisten Menschen. :doh:
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Tramaico » So 18. Nov 2018, 10:14

Hm, haette Klara Hitler, geb. Pölzl nicht besser die Liebe zum Hund der zum Sohn vorziehen sollen?

Verhuetet oder abgetrieben und stattdessen ein paar chancenlosen "Hundeseelen" die Fuersorge gegeben. Meine, haette sie gewusst, was aus ihrer zweibeinigen Teppichratte einmal werden wuerde.

Natuerlich kann ich auch die Ansicht des Dicken absolut nachvollziehen, dass es das Wohlergehen des haeuslichen Hundelings dem meinigen vorzieht. Ergo, er teilt meine Ansicht, dass ein Menschleben nicht zwangslaeufig das Kostbarste auf diesem Planeten ist. Objektiv gesehen ist ein Menschenleben bei 7,6 Milliarden tatsaechlich grundsaetzlich nicht viel wert, meine jetzt im Vergleich zu anderen vom Aussterben bedrohten Spezien. Neben dem subjektiven Aspekt des eigenen Dunstkreises.

Interessant wird es aber erst bei anderen Vergleichsmodelle. Okay, Toechter dominieren Hund, Hund dominiert mich, aber wie sieht es aus z. B. bei Niko vs. Toechter, Ehefrau, Hund? Wie mag da die Wertkonstellation verteilt sein?

Hatte da vor vielen Jahren mal eine Plauderei mit dem Portugiesen. Henri. Der bewertete unverbluemt seine Wohlhochgeborenheit deutlich hoeher als Hunderte seiner Mitlebewesen quer durch die Bank. Die Fragestellung war damals die, wie er sich als Pilot eines Fliegers verhalten wuerde, der kurz vor dem Absturz steht. Versuchen als moeglicher letzter heroischer Akt den Flieger vor dem Absturz auf eine Stadt fallen zu lassen oder vorher den Absprung machen um das eigene Fell zu retten. Er entschied sich unverbluemt fuer das Letztgenannte und bewertete somit sein eigenes Wohl an erster Stelle.

Nun, da bin ich dann doch wiederum anders gestrickt und bewerte mich selbst grundsaetzlich nicht hoeher als jegliches andere Wesen. Oftmals habe ich auch den Eindruck, dass es bei den Gegner der Kapitalstrafe auch nur immer um das eigene, im Grunde kuemmerliche Fell, geht. Es koennte ja mal sein, dass die eigene "Wichtigkeit" mal in der Todeszelle landet. Also wirkliche Empathie oder doch nur plumper Egoismus? Fragen ueber Fragen. :breit:
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Tramaico » So 18. Nov 2018, 10:33

Cindy hat geschrieben:Tramaico ist mit seiner abgöttischen Hunde-Liebe


Nix Abgoettisches sondern ich lasse einem Strassenhund oder einer Katze grundsaetzlich erst einmal nicht mehr oder weniger Respekt zukommen als einem Mitmenschen. Letztendlich muss sich Respekt von jeglichem Wesen erst einmal verdient werden.

Ein guter Hund hat fuer mich mehr Wert als ein schlechter Mensch, doch ein guter Mensch auch mehr als ein schlechter Hund. Hierbei ist dann natuerlich die philosophische Frage zu eroertern, was denn nun eigentlich "gut" und was "schlecht" ist. Bei Mensch und Hund latuerlich.

Wie sacht Stefan so schoen: There are some sick fuckers in this world.

Diese Schlampe zum Bleistift, der ich mit Liebe ohne Hemmungen mit der blanken Faust in die Visage hauen wuerde und zwar ohne, dass sie vorher die Brille absetzt:

https://www.thaipost.net/main/uploads/photos/big/20181022/image_big_5bcd304347f8c.jpg

Warum?

Darum:

https://www.bangkokpost.com/news/general/1564562/kitty-killer-dj-sun-had-torture-books

Ich schlage keine Frauen. Yoh, Schlampen aber durchaus. Ist so. :breit:
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Cindy » So 18. Nov 2018, 10:40

Die "Krone der Schöpfung" Tramaico ist wirklich auf den Hund gekommen. Tragisch trauriger Trasch! :respekt:
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Re: Bei den Unbedarften

Beitragvon Willywinzig » So 18. Nov 2018, 10:44

Tramaico hat geschrieben:Objektiv gesehen ist ein Menschenleben bei 7,6 Milliarden tatsaechlich grundsaetzlich nicht viel wert, meine jetzt im Vergleich zu anderen vom Aussterben bedrohten Spezien. Neben dem subjektiven Aspekt des eigenen Dunstkreises.


Wenn es nach der Quantitaet einer Spezies geht stehen wir ja immerhin ueber Bakterien, Viren und Insekten.
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